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Ernährungsberaterin werden – Alle Infos zur Ausbildung

ernährungsberaterin werdenWenn Sie Ernährungsberaterin werden wollen, dann setzen Sie einen Schritt in die richtige berufliche Richtung. Denn der Bereich der Ernährungsberatung ist ein ein sehr interessanter Beruf und ein Job mit Zukunft. Immer mehr Menschen leiden an Übergewicht und die Experten schlagen schon seit vielen Jahren Alarm, dass sich die Bevölkerung ungesund ernährt. Mangelnde Bewegung und Fertiggerichte haben über Jahre ihre Auswirkungen gezeigt.

Wenn Sie Ernährungsberaterin werden, vermittelt Ihnen die Ausbildung umfangreiche Kenntnisse, vor allem in den Bereichen der Ernährung, aber auch der Biologie, Medizin und Psychologie. Nach der Ausbildung sind Sie qualifiziert, Menschen mit Ihrem Fachwissen zu betreuen und beraten, die Ihre Hilfe zum Thema Ernährung suchen. Sie erstellen Ernährungspläne für Kunden, die Essstörungen aufweisen und klären sie über ungesunde Ernährung auf. Mit dieser Arbeit leisten Sie einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag.

Wo können Sie die Ausbildung zum Ernährungsberater machen?

Der Beruf Ernährungsberater ist nicht gesetzlich geschützt. Theoretisch benötigt niemand eine Ausbildung, um als Ernährungsberater zu arbeiten. Es wird jedoch sehr empfohlen, eine zertifizierte Ausbildung zu absolvieren. Sie erwerben dabei die nötigen Kenntnisse, um gegenüber zukünftigen Kunden eine gut basierte Qualifikation vorzuweisen. Viele private Bildungsinstitute bieten Seminare und Kurse für die Ernährungsberater Ausbildung an. Die meisten dieser Kurse sind berufsbegleitend als Fernstudien oder als Abend- und Wochenendlehrgänge konzipiert. Bei einigen Instituten finden auch Vollzeitseminare statt. Eine Weiterbildung zum Ernährungsberater können Sie in seltenen Fällen auch bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) durchführen. Sie bekommen hier ein IHK-Zertifikat als Abschluss und können damit sicher eine ausgebuchte Ernährungsberaterin werden, die ein sehr gutes Einkommen erzielt.

Hier präsentieren wir Ihnen eine Übersicht von Lehrgängen

Am besten vergleichen Sie die diversen Angebote unter Betrachtung der Inhalte, Ausbildungsdauer, Kosten und den Erfahrungsberichten der anderen Teilnehmer. Sie können auch den Service nutzen und kostenloses Infomaterial von dem gewünschten Anbieter anfordern. Neben einer Weiterbildung,  gibt es zusätzlich auch die Möglichkeit, sich mit der Ausbildung zur Diätassistentin für die Tätigkeit bei der Ernährungsberatung zu qualifizieren.

Fernbildungsinstitute, die einen Lehrgang zur Ernährungsberaterin im Programm haben:

BTB Ernährungsberater Die BTB existiert seit 1985 und bietet den Studenten viele Fördermöglichkeiten. Man kann zu jeder Zeit mit dem Fernstudium beginnen und bei diesem Anbieter wird ein Probestudium und Gratis Probelektionen geboten.

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SGD Ernährungsberater Die SGD besteht schon seit 1948 und bietet über 200 aktuelle Fernkurse. Auch hier gibt es Gratis Probelektionen und ein Probestudium.

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ILS Ernährungsberater Die ILS besteht seit dem Jahr 1977 und bietet über 200 aktuelle Fernkurse. Gratis Probelektionen und ein Probestudium sind auch möglich.

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HAF ErnährungsberaterDie Hamburger Akademie existiert seit 1969. Hier kann man über 180 Fernkurse nutzen und kann auch Probelektionen nutzen. Auch hier wird das Probestudium angeboten.

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Fernakademie für Erwachsenbildung ErnährungsberaterDie Fernakademie für Erwachsenenbildung kann man seit 1989 nutzen mit über 170 aktuellen Fernkursen. Auch hier gibt es Gratis Probelektionen und auf Wunsch ein Probestudium.

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Paracelsusschulen ErnährungsberaterDie Paracelsus Heilpraktiker-Schulen sind seit 40 Jahren in Europa das Ausbildungsinstitut Nr. 1 für Heilpraktiker, Heilpraktiker für Psychotherapie, Tierheilpraktiker, Osteopathen und Psychologische Berater. Seit kurzem wird hier die Ausbildung zum Ernährungsberater angeboten.

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Ernährungsberaterin werden – Voraussetzungen

Um die Ausbildung absolvieren zu können, benötigen Sie bei den meisten Anbietern einen Realschulabschluss. Einige Anbieter fordern eine abgeschlossene Berufsausbildung oder mehrere Jahre Berufserfahrung. Grundsätzlich ist eine Berufserfahrung im medizinischen Bereich von Vorteil, wenn Sie Ernährungsberaterin werden möchten. Gerade Ärzte, Physiotherapeuten und Heilpraktiker profitieren von einer Ernährungsberater Ausbildung als berufliche Weiterbildung.
Außer den fachlichen Voraussetzungen sind auch persönliche Voraussetzungen gefragt, wenn Sie Ernährungsberaterin werden wollen und als Ernährungsberater in einer späteren Tätigkeit in der Ernährungsberatung tätig sein wollen. Da Sie später einen intensiven Kontakt mit Menschen pflegen müssen und diese beraten werden, ist eine ausgeprägte Kommunikation die gefragte Stärke Voraussetzung und ebenso ein besonders gutes Einfühlungsvermögen ist ebenfalls nötig. Interesse an medizinischen und biologischen Themen gehört ohne Frage mit zu den wichtigsten Voraussetzungen.

Inhalte und Programm der Ernährungsberater Ausbildung

Inhalte und Programm einer Ernährungsberater Ausbildung variieren von einem Bildungsinstitut zum anderen. Auf den Lehrplänen der Anbieter stehen in der Regel folgende Themen:

  • Anatomie und Physiologie, besonders des Verdauungstraktes
  • Lebensmittelkunde und Nährstoffe
  • Diätetik und Pathologie
  • Ernährungslehre
  • Ernährungsanalyse
  • Ernährungsheilkunde
  • Ernährungsbedingte Krankheiten
  • Nahrungsmittelallergien

Wenn Sie Ernährungsberater werden, sollten Sie einen ganzheitlichen Ansatz vertreten, denn der Körper und die Seele bilden eine Einheit. Viele der Lehrgänge haben zum Inhalt auch den Zusammenhang zwischen Psyche und der Ernährung. Bei einigen Anbietern wird auch Gesprächsführung bzw. Präsentations- und Sprechtechnik (Rhetorik) geübt, die Sie speziell auf den Umgang mit Menschen gut vorbereitet.

Die Dauer der Lehrgänge ist sehr unterschiedlich und beträgt drei bis 20 Monate. So ein Lehrgang, der länger dauert, bietet Ihnen die Möglichkeit, sich eingehender und umfassender mit der Materie auseinander zu setzen, kostet dennoch auch mehr. Der genaue Inhalt einer Weiterbildung, mit der Sie Ernährungsberater werden, hängt hauptsächlich von der von Ihnen gewählten Lehrgangsform ab. Wenn Sie sich für ein Fernstudium entscheiden, lernen Sie in Eigenregie zu Hause an Ihrem eigenen Schreibtisch. Wenn Sie allerdings einen Präsenzlehrgang belegen, müssen Sie regelmäßig die Lernveranstaltungen vor Ort besuchen. Die Weiterbildung wird meist mit einer Abschlussprüfung und der Verleihung eines institutsinternen Zertifikates beendet, das Ihnen die hier erworbenen Kenntnisse attestiert. Die Anerkennung des Zertifikats in der Öffentlichkeit hängt in erster Reihe von dem Renommee und der Bekanntheit des gewählten Bildungsanbieters ab. Der Abschluss zu Ernährungsberater (IHK) genießt das höchste Ansehen auf dem Arbeitsmarkt und beschert Ihnen eine weitreichende Anerkennung. Die Krankenkassen akzeptieren ausschließlich das Abschlusszertifikat der (DGE) Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Wenn Sie eine Ausbildung zur Ernährungsberaterin mit Kassenanerkennung anstreben, ist es ratsam, den Abschluss bei der DGE anzustreben.

Wie sieht der Beruf der Ernährungsberaterin im Detail aus?

Als Ernährungsberaterin werden Sie ein recht großes Betätigungsfeld haben. Oft sind Sie vor allem in der Beratung und Betreuung tätig. Nicht nur Erwachsene, sondern auch viele Kinder benötigen eine Gesundheitsberatung und nehmen sie auch immer mehr in Anspruch. Neben der Tätigkeit in der eigenen Praxis, in medizinischen Einrichtungen sowie in Unternehmen, sind Sie als Ernährungsberaterin in immer größerem Maß in Kindergärten und Schulen gefragt.

Ernährungsberaterin werden – Arbeitsorte:

Wenn Sie Ernährungsberaterin werden, können Sie sich mit einer privaten Praxis selbstständig machen oder als Angestellte arbeiten. Mögliche Arbeitgeber sind:

  • Rehabilitationskliniken und Kureinrichtungen
  • Krankenhäuser
  • Pflegeheime
  • Fitnessstudios
  • Krankenversicherungen
  • Lebensmittelindustrie
  • Verbände & Behörden
  • Bildungseinrichtungen

Ernährungsberater Tätigkeiten

Als Ernährungsberaterin werden Sie beratend und betreuend Einzelpersonen und Gruppen begleiten. Sie untersuchen die Verhaltens- und Essgewohnheiten Ihrer Kunden und stellen individuelle Aktions- und Ernährungspläne für Ihre Schützlinge auf, um deren Gesundheit zu verbessern und bei ihnen eine Ernährungsumstellung zu unterstützen und zu erreichen. Als Ernährungsberaterin werden Sie auch präventiv tätig. Das heißt, dass Sie sich um vorwiegend gesunde Personen kümmern, die allerdings unter starkem Übergewicht einer Risikogruppe angehören und Folgeerkrankungen vermeiden möchten. Zu Ihren Klienten werden auch Menschen mit Allergien und anderen Lebensmittelunverträglichkeiten gehören, sowie Personen, die sich in diffizilen Lebenssituationen befinden. Das sind zum Beispiel Schwangere, die nichts falsch machen möchten oder Sportler, die sich in der Wettkampfvorbereitung besonders ernähren müssen.

Berufsaussichten – Fazit

Als Ernährungsberaterin sind Ihre Berufsaussichten im Allgemeinen gut. Die Themen gesunde Ernährung und ihre wichtige Auswirkung auf die Gesundheit rücken in letzten Zeit immer mehr in das Bewusstsein der Menschen. Das hat vielen Ernährungsberatern bereits einen großen Zulauf an Kunden beschert. Aufgrund des demografischen Wandels wird dieser Trend anhalten oder sogar in den nächsten Jahren noch weiter verstärkt.

Im Detail sind Ihre Berufsaussichten vor allem von Ihrer Persönlichkeit abhängig. Von Vorteil ist es für Sie, wenn Sie einen vom Verband zertifizierten Abschluss bekommen können. Sehr bekannt ist der Abschluss von der (DGE) Deutschen Gesellschaft für Ernährung, das vergebene Zertifikat „Ernährungsberater/DGE“. Ein institutsinternes Zertifikat bietet auch berufliche Aufstiegsmöglichkeiten. Neben der Tätigkeit in einer privaten Praxis befähigt Sie die Ernährungsberater Ausbildung, in Unternehmen sowie auch an Bildungsinstituten zu arbeiten.

Das Gehalt als Ernährungsberaterin – Viele Faktoren spielen mit!

Ihr Gehalt, wenn Sie Ernährungsberaterin werden, hängt von mehreren Faktoren ab. Es macht einen großen Unterschied, ob Sie selbstständig in einer eigenen Praxis arbeiten oder angestellt sind. Natürlich hat auch Ihre Berufserfahrung und Ihr Geschlecht einen Einfluss auf den erzielbaren Verdienst. Als weibliche Ernährungsberaterin verdienen Sie im Durchschnitt 2.000 € brutto im Monat. Ihre männlichen Kollegen bekommen in der Regel 2.600 €. Die folgende Tabelle zeigt Ihnen das durchschnittliche Gehalt des Ernährungsberaters verglichen mit den Durchschnittsgehältern in ähnlichen Berufen:

BerufGehalt
Ernährungsberater2.250 €
Diätassistent1.900 €
Ernährungswissenschaftler 2.700 €
Gesundheitsmanager 3.000 €

Die genannten Beträge sind das Bruttoeinkommen im Monat im Durchschnitt.

Was bieten die ErnährungsberaterInnen/DGE an?

Sie wollen Ernährungsberaterin werden? Dann sollten Sie wissen, was eine Ernährungsberaterin mit dem Abschluss der DGE anbietet:

  1. Sie bietet Beratung bei Erkrankungen und durch Krankheiten bedingte Ernährungsproblemen
  2. Gruppenkurse zur Ernährung, z. B. – ausgewogene Ernährung, Ernährung in bestimmten Lebensphasen, wie z. B. Schwangerschaft
  3. Ernährung von den Kindern und Senioren
  4. Gruppenkurse zur Gewichtsreduktion; „Ich nehme ab“
  5. Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung
  6. Individuelle Einzelberatung in Ernährungsfragen
  7. Abhalten von Seminaren, Vorträgen oder Workshops für Verbraucher

Viele dieser Kurse werden von den Krankenkassen unterstützt und zum Teil bezahlt. Die Klienten müssen meist einen Obolus dazu bezahlen. Wenn Sie also mit den Krankenkassen zusammenarbeiten möchten, sollten Sie einen Lehrgang bei der DGE anstreben. Bei allen Kursen werden Sie öffentlich nicht unterstützt, sondern müssen die Lehrgangsgebühren selber bezahlen, um Ernährungsberaterin werden. Sie können jedoch alle Zahlungen bei der Steuer absetzen.

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